— Auslandsimmobilien Italien
Ihr Immobilienkauf in Italien mit uns
Italien ist für deutsche Käufer einer der beliebtesten Immobilienmärkte Europas – und gleichzeitig einer der vielfältigsten. Ein Apartment in Meran folgt anderen Regeln als ein Landhaus im Hinterland von Alghero. Genau diese Unterschiede entscheiden darüber, ob ein Kauf später zur Freude oder zum Ärgernis wird.
Als Ihr Immobilienmakler für Italien übernehmen wir den deutschen Part: Wir klären Ihr Suchprofil, prüfen die Rahmenbedingungen der Zielregion und übergeben an Partner, die dort zu Hause sind.
— Warum Italien
Warum eine Immobilie in Italien kaufen?
Italien verbindet Lebensqualität mit einem Immobilienmarkt, der deutschen Käufern offensteht. Wer dort ein Haus kauft, entscheidet sich für eine bestimmte Region, ein Klima und einen Lebensrhythmus.
• Hohe Lebensqualität in Regionen, die viele Käufer bereits aus dem Urlaub kennen
• Freier Immobilienerwerb für EU-Bürger, ohne Genehmigungsverfahren
• Gute Erreichbarkeit aus Nordrhein-Westfalen — per Auto, Bahn oder Direktflug
• Vom sanierungsbedürftigen Dorfhaus bis zum schlüsselfertigen Neubauprojekt
• Wertstabile Lagen in touristisch etablierten Regionen
• Nutzung als Ferienimmobilie, Alterswohnsitz oder langfristige Vermögensanlage
Wie überall gilt auch in Italien: Die Lage entscheidet. Zwischen einer Küstengemeinde mit ganzjähriger Nachfrage und einem abgelegenen Bergdorf liegen spürbare Unterschiede in Preisniveau und Wiederverkäuflichkeit.
— Unsere Schwerpunkte
Südtirol und Sardinien: unsere beiden Schwerpunktregionen
Immobilie in Südtirol kaufen
Südtirol ist für deutschsprachige Käufer der naheliegendste Einstieg in den italienischen Markt: Deutsch ist Amtssprache, die Verwaltung arbeitet zweisprachig, und das Grundbuch folgt dem österreichischen Vorbild. Anders als in den meisten Regionen Italiens geht das Eigentum hier erst mit der Eintragung im Grundbuch über — ein Sicherheitsplus, das deutschen Käufern vertraut vorkommt.
Gefragt sind vor allem Meran und das Burggrafenamt, Bozen und die Weinorte Eppan und Kaltern, dazu Lana, Schenna und die Dolomitentäler. Vor Ort arbeiten wir mit einem etablierten Immobilienmakler in Südtirol zusammen, dessen Büro in Meran sitzt.
Die wichtigste Besonderheit heißt Konventionierung: Solche Wohnungen sind für Menschen mit ständigem Wohnsitz in Südtirol reserviert und dürfen in der Regel nicht als Ferienwohnung genutzt werden. Wer eine Immobilie in Südtirol kaufen möchte, klärt diesen Punkt vor dem Angebot.
Immobilie auf Sardinien kaufen
Sardinien steht für das andere Extrem: türkises Wasser, Granitküsten und ein Markt, der stark von internationaler Nachfrage lebt. Die Preisspanne ist enorm — zwischen der Costa Smeralda im Nordosten und dem dünn besiedelten Landesinneren liegen Welten.
Beliebte Lagen sind Olbia und die Gallura mit Porto Cervo, Golfo Aranci und San Teodoro, im Nordwesten Alghero, Stintino und Castelsardo, im Süden Cagliari, Villasimius und die Costa del Sud.
Die zentrale Besonderheit ist der Küstenschutz. Der regionale Landschaftsplan schützt die Küste konsequent: Neubauten in Strandnähe sind kaum genehmigungsfähig, Umbauten oft eingeschränkt. Bestandsobjekte in erster Reihe sind deshalb knapp — und bei jedem älteren Haus gehört die baurechtliche Genehmigungslage auf den Prüfstand. Wenn Sie eine Immobilie auf Sardinien kaufen möchten, lassen Sie sich Baugenehmigung und Katasterauszug deshalb schon vor dem Kaufangebot zeigen.
— Ihr Vorteil
Weitere Regionen in Italien
Ein Ansprechpartner in Deutschland
Sie sprechen mit uns in Bonn — auf Deutsch, ohne Telefonketten ins Ausland.
Lokale Experten vor Ort
Unser Partnerbüro in Meran und ausgewählte Bauträger kennen ihre Märkte seit Jahren.
Begleitung bis zum Notar
Von der Objektauswahl über Besichtigungen bis zur Kaufabwicklung bleiben wir eingebunden.
Über 20 Jahre Erfahrung
Familiengeführt, mit echter Bautechnik- und Sanierungsexpertise aus dem Bonner Markt.
Immobilienmakler für Italien mit deutschem Ansprechpartner
Der Kauf einer Immobilie im Ausland unterscheidet sich in vielen Punkten vom Erwerb in Deutschland. Vertragsgestaltung mit Vorvertrag, Angeld und Rücktrittsregelungen, die Beantragung der Steuernummer, regionale Bauvorschriften. Ohne ortskundige Begleitung wird daraus schnell eine Hürde.
Genau deshalb arbeiten wir mit einem etablierten Maklerbüro in Meran sowie mit ausgewählten Bauträgern und Projektentwicklern zusammen und erweitern unser Netzwerk Schritt für Schritt auf weitere italienische Regionen.
Davon profitieren Sie konkret:
• Persönliche Beratung in deutscher Sprache, von Anfang bis Ende
• Zugang zu Objekten über unser Partnernetzwerk in Italien
• Lokale Marktkenntnis und regionale Netzwerke vor Ort
• Unterstützung bei Besichtigungsterminen und Kaufabwicklung
• Betreuung durch erfahrene Immobilienexperten in der Zielregion
Wir stellen den Kontakt her und begleiten Sie auf Wunsch während des gesamten Prozesses. Als Immobilienmakler übernehmen wir dabei die Vermittlung und Begleitung — eine Rechts- oder Steuerberatung ersetzen wir nicht.
— Immobilientypen
Auslandsimmobilien in Italien: diese Objekte vermitteln wir
Eigentumswohnungen und Apartments
Häuser und Villen
Anlageimmobilien
— Ablauf
Wie läuft der Immobilienkauf in Italien ab?
Der Immobilienkauf in Italien folgt in der Regel vier Schritten. Das Verfahren ähnelt dem deutschen — die Reihenfolge und die Bindungswirkung der einzelnen Schritte sind jedoch anders.
1. Steuernummer beantragen
Ohne italienische Steuernummer (Codice Fiscale) läuft nichts — weder Kaufvertrag noch Bankkonto oder Stromanschluss. Beantragt wird sie bei der Agenzia delle Entrate, persönlich oder per Vollmacht über Notar, Anwalt oder Makler.
Wichtig: Für Immobilienkäufe stellen die italienischen Konsulate den Codice Fiscale seit 2025 nicht mehr aus.
2. Kaufangebot abgeben
Über den zuständigen Makler geben Sie ein schriftliches Angebot ab. Prüfen Sie dabei, ob das Objekt exklusiv oder über mehrere Büros vermarktet wird — die Konditionen können sich unterscheiden.
3. Vorvertrag schließen
Nach der Einigung folgt der Vorvertrag (compromesso). Er ist bindend und sieht ein Angeld (caparra) vor — üblich sind rund 10 Prozent des Kaufpreises, je nach Vereinbarung 5 bis 20 Prozent. Springt der Käufer ab, ist das Angeld verloren; springt der Verkäufer ab, schuldet er den doppelten Betrag.
4. Notariell beurkunden
Beim Notartermin (rogito) wird der Restkaufpreis fällig, und in der Regel wechseln direkt dort die Schlüssel. Der Notar veranlasst anschließend die Eintragung des Eigentumswechsels.
Planen Sie zwischen Angebot und Übergabe realistisch zwei bis vier Monate ein. Erbfälle, Altlasten im Grundbuch oder Abweichungen im Kataster verlängern den Zeitraum spürbar.
— Gut zu wissen
Zwei Fallstricke, die viele Käufer von Immobilien in Italien übersehen
Südtirol: die Konventionierung.
Konventionierte Wohnungen unterliegen gesetzlichen Nutzungsbindungen und sind für Personen mit ständigem Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Südtirol vorgesehen. Ursprünglich in Artikel 79 des Landesraumordnungsgesetzes geregelt, findet sich die Bindung heute im Landesgesetz „Raum und Landschaft“ (Nr. 9/2018), zuletzt angepasst durch die Wohnbaureform von 2025. Kaufen darf grundsätzlich jeder — selbst nutzen als Ferienwohnung nicht. Als Kapitalanlage bleibt eine konventionierte Wohnung dennoch interessant: Die Vermietung an berechtigte Personen ist in der Regel möglich.
Sardinien: die Baugenehmigung.
Bei älteren Bestandsobjekten weichen Bauakte und tatsächlicher Zustand gelegentlich voneinander ab — ein nachträglich geschlossener Anbau, eine überdachte Terrasse, ein ausgebautes Untergeschoss. Solche Abweichungen lassen sich oft heilen, kosten aber Zeit und Geld. Lassen Sie Bau- und Katasterlage vor dem Vorvertrag prüfen, nicht danach.
— Über HOLZLAR
Warum HOLZLAR IMMOBILIEN für einen Kauf in Italien?
Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen bei wichtigen Immobilienentscheidungen — familiengeführt, in Bonn verwurzelt und mit echter Bautechnik-Expertise. Transparenz, persönliche Beratung und langfristige Kundenbeziehungen stehen dabei im Mittelpunkt. Unser Kerngeschäft bleibt die Heimatregion: Immobilienmakler Bonn für Verkauf, Bewertung und Vermietung.
Bei Auslandsimmobilien in Italien verbinden wir zwei Dinge, die sonst selten zusammenkommen: die Verlässlichkeit eines deutschen Ansprechpartners und die Marktkenntnis von Spezialisten vor Ort. Wie wir in Bonn arbeiten, zeigen unsere verkauften Referenzobjekte.
Immobilien in Italien kaufen auf den Punkt gebracht
Wer eine Immobilie in Italien kaufen möchte, braucht drei Dinge: die italienische Steuernummer, einen belastbaren Vorvertrag und jemanden, der die regionalen Regeln kennt. In Südtirol ist das die Konventionierung, auf Sardinien der Küstenschutz und die Genehmigungslage.
Wir übernehmen den deutschen Part: Wir hören zu, schärfen Ihr Suchprofil und übergeben an Partner, die die Zielregion aus dem Effeff kennen. Den Rest besprechen wir am besten persönlich.
— Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Immobilienkauf in Italien
Kann ich als Deutscher eine Immobilie in Italien kaufen? +
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Italien? +
Rechnen Sie mit rund 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Beim Kauf von privat fallen Register-, Hypothekar- und Katastersteuer an, beim Neubau vom Bauträger stattdessen Mehrwertsteuer. Hinzu kommen die Maklercourtage von etwa 3,66 Prozent inklusive Mehrwertsteuer sowie die Notarkosten. Alle Angaben sind Stand September 2026 und ersetzen keine steuerliche Beratung im Einzelfall.
Was muss ich beachten, wenn ich eine Immobilie in Südtirol kaufen möchte? +
Prüfen Sie vor allem, ob die Wohnung konventioniert ist. Konventionierte Wohnungen sind für Menschen mit Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Südtirol vorgesehen und dürfen in der Regel nicht als Ferienwohnung genutzt werden. Als Kapitalanlage mit Vermietung an berechtigte Personen bleiben sie dennoch möglich. Praktischer Vorteil der Region: das Grundbuch nach österreichischem Vorbild.
Bei Neubauimmobilien vom Bauträger fällt in der Regel die gesetzliche Mehrwertsteuer an. Beim Erwerb einer gebrauchten Immobilie von Privatpersonen werden stattdessen Register-, Hypothekar- und Katastersteuern erhoben. Dadurch unterscheiden sich die Kaufnebenkosten je nach Immobilienart teilweise deutlich.
Für die Maklercourtage sollten Sie 3,66 % inklusive 22 % Mehrwertsteuer einplanen. Hinzu kommen üblicherweise weitere 1 % bis 2 % für Notarkosten, Kaufvertragserstellung und die gesamte Kaufabwicklung.
Wird die Immobilie über ein Bankdarlehen finanziert, können zusätzlich Kosten für die Eintragung der Hypothek anfallen. Hierfür sollten Sie je nach Finanzierungsstruktur etwa 2 % der Darlehenssumme einkalkulieren.